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Veranstaltungen der Sektion Rechtssoziologie auf dem 33. Soziologiekongress

Vom 9.-13. Oktober 2006 findet an der Universität Kassel der 33. Soziologiekongress "Die Natur der Gesellschaft" statt. Die Sektion für Rechtssoziologie beteiligt sich daran mit einigen Veranstaltungen

Sektionsveranstaltung I: Gesellschaft und Recht - Aktuelle Forschung

Seit mehr als einem Jahrhundert beschäftigt sich die Soziologie mit der Rolle des Rechts für die Gesellschaft und mit den sozialen Kontexten von Recht. Keine Gesellschaftstheorie wäre komplett ohne eine Behandlung des Rechts. In Rechtswissenschaft und Rechtsprechung sind Erträge soziologischen Denkens eingeflossen. Die Sektionsveranstaltung soll insbesondere auch jüngeren Rechtssoziologinnen und Rechtssoziologen ein Forum bieten, ihre Forschungen darzustellen und in der Diskussion Anregungen gewinnen zu können. Ein offener Werkstattcharakter und ein konstruktiver Dialog soll die Veranstaltung kennzeichnen.

Moderation: Stefan Machura

Vorträge

  • »Der Dritte im Konflikt«, Michael Fücker
  • »Geschlecht, ‚Rasse' und Klasse in Gerichtsverfahren. Bericht über ein Forschungsseminar zur empirischen Rechtssoziologie«, Michelle Cottier und Michael Wrase
  • »Kindschaftsrecht bei Trennung und Scheidung – eine rechtssoziologische Verfahrensanalyse«, Heike Schulze
  • »Judicial Governance in der europäischen Rechtsgemeinschaft: Integration durch Recht(sprechung) im Kontext von Europäisierung und Globalisierung«, Sabine Frerichs
  • »Kriminalität als rationale Wahlhandlung: Ergebnisse des Pretests zu einer postalischen Befragung in Bern im März 2006«, Rolf Becker und Regula Imhof

Sektionsveranstaltung II: Recht und Gerechtigkeit

»Gerechtigkeit« scheint die Grundanforderung zu sein, die an rechtliche Regelungen gestellt wird. Zugleich nimmt das Recht für sich in Anspruch, den Gerechtigkeitsvorstellungen einer Gesellschaft zu entsprechen. Eine Diskrepanz festzustellen heißt dann meistens, sich für Rechtsänderungen einzusetzen.Umgekehrt wird die Korrumpierung rechtlicher Institutionen beklagt und im Namen von Gerechtigkeit eine bessere Rechtsdurchsetzung gefordert. Die Rechtssoziologie bezieht seit jeher einen Großteil ihrer Fragestellungen aus dem Spannungsverhältnis von Recht und Gerechtigkeit, von gesatztem und »lebendem Recht«, von »law in the books« und »law in action«.

Moderation: Ulrike Schultz

Vorträge

  • »Gerechtigkeit als Thema der Soziologie«, Klaus F. Röhl
  • »Welche Vorstellungen haben Befragte von einer gerechten Zuschreibung von Rechtsverantwortung?«, Barbara Heitzmann
  • »Meinungsbildung durch Rechtsfilme und Gerichtshows: Wie Schüler über Recht, Gerichte und Rechtsberufe denken«, Stefan Machura
  • »Fundamentalchristliche Schulverweigerung in Ostwestfalen. Parallelgesellschaften in der Systemtheorie und in der Rechtsprechung«, Thomas Langer

Die Termine und weitere Informationen finden sich auf der Konferenzhomepage: http://www.dgs2006.de/

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