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Stellenausschreibung Uni Potsdam

DFG-Projekt „Männerbünde Militär und Feuerwehr – politische Interessengruppen und rechtliche Interventionen“

An der Universität Potsdam, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät ist an der Professur für Organisations- und Verwaltungssoziologie zum 01.04.2018 eine aus Mitteln Dritter finanzierte Stelle als

Akademische/-r Mitarbeiter/-in

Kenn-Nr. 170/2017

in Teilzeit mit 26 Wochenstunden (65 %) befristet bis zum 31.03.2021 zu besetzen.

Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Be- fristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). Gegebe- nenfalls besteht die Möglichkeit einer Verlängerung bei Vorliegen der persönlichen und ta- riflichen Voraussetzungen.  Aufgabengebiet:  Mitarbeit im Projekt „Männerbünde Militär und Feuerwehr – politische Interessengruppen und rechtliche Interventionen“ im Rahmen der DFG-Forschungsgruppe "Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung". Thema des Projekts ist, wie das Antidiskriminierungsrecht in männerbündischen Organisationen (Militär und Feuerwehr) interpretiert, angewendet, ignoriert und dabei verändert wird. Analysiert wird dabei insbesondere, welche Akteure auf welche Weise und mit welchen Positionen daran beteiligt sind. Das Projekt verknüpft dabei rechts-, organisations- und geschlechtersoziologische sowie feldtheoretische Ansätze. Methodisch sollen Einzelfallana- len durchgeführt werden, die qualitative Organisationsforschung und Situationsanalyse mit- einander verknüpfen. Dem Projekt liegt dabei die These zugrunde, dass formale Gesetze machtvoll sind und institutionelle Felder beeinflussen, umgekehrt unterliegt die Umsetzung der Gesetze den institutionellen Logiken der Felder. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.uni-potsdam.de/de/ls-apelt/index.html

Aufgaben:

  • Aufarbeitung der rechtlichen Grundlagen von Gleichbehandlung bzw. Diskriminierung in den benannten Organisationen und deren Veränderungen im zeitlichen Verlauf,
  • Interviews, teilnehmende Beobachtung, Dokumentenanalyse
  • Unterstützung von projektbezogenen Lehrveranstaltungen, Betreuung von projektbezogenen Hausarbeiten
  • Enge Zusammenarbeit und interdisziplinäer Austausch mit den anderen Projekten der DFG-Forschungsgruppe
  • Vortrags- Praxispartnern (dt. /engl.)
  • Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit und Erwartung der Anfertigung einer Dissertation im thematischen Zusammenhang des Forschungsprojekts

 

Einstellungsvoraussetzungen:

  • abgeschlossenes sozialwissenschaftliches Hochschulstudium (Magister, Master, Diplom, 1. Staatsexamen)
  • sehr gute soziologische Fachkenntnisse, insbesondere Organisationsforschung und/ oder Rechtssoziologie, sowie in den qualitativen Methoden
  • gute Kenntnisse in der Genderforschung
  • Bereitschaft zu Dienstreisen und Feldforschungsaufenthalten (vorzugsweise in Deutschland)
  • Hohes persönliches Engagement, Flexibilität, Kommunikationsfähigkeit, Bereitschaft zur Teamarbeit und eigenverantwortlichem Handeln

 

Für nähere Informationen zur Ausschreibung steht Ihnen Prof. Dr. Maja Apelt  Tel.: (0331) 977-3390, E-Mail: schaefer@uni-potsdam.de gerne zur Verfügung.

Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.

Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine aus- gewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewer- ber/-innen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshinter- grund sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen sind bis zum 20.10.2017 unter Angabe der Kenn-Nr. 170/2017 an die Universität Potsdam, Professur für Organisations- und Verwaltungssoziologie, Prof. Dr. Maja Apelt, August-Bebel-Str. 89, 14482 Potsdam oder per E-Mail an  schaefer@uni-potsdam.de zu richten.  Falls eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erwünscht ist, bitten wir um Beilage eines adressierten und ausreichend frankierten Briefumschlags.

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